Loris, Tiger und viel Regenwald
Eine für Indochinas Tigerbestand wichtige Population lebt ebenfalls in den unwegsamen Teilen des Nationalparkes – am Fluss sieht man sie selten. Neben den großen Karnivoren sind auch Pflanzenfresser, wie der Sambar Hirsch und der Asiatische Elefant im Nam Et-Phou Louey Nationalpark heimisch. Einige vor dem Aussterben bedrohte Schildkrötenarten leben noch im dunklen Dickicht oder in den Gewässern, die auch für Fischotter ein idealer Rückzugsort sind und unzählige, bunte Fischarten sich in den Wassermassen tummeln.
Unterkünfte und Touren durch den Nam Et-Phou Louey Nationalpark
Das Besucherzentrum des Schutzgebietes befindet sich im sehr weit am südlichen Rand gelegenen Viengthong, das Fahrrad- und Bootstouren durch die malerische Landschaft anbietet, aber sonst relativ attraktionslos ist. Auch eine Vielzahl an Wanderwegen durchzieht den dunkelgrünen Wald, der in seinem Landschaftsbild hin und wieder von einer bizarren Gestrüpplandschaft mit hohen Gräsern unterbrochen wird.
Reisende erhalten jedoch nur mit qualifizierten Guides Zutritt zum Nationalpark, dessen Verwaltung Touren mit verschiedenen Themenschwerpunkten organisiert:
- das nächtliche Beobachten von Wildtieren: die sogenannte Nam Nern Night Safari ist eine 24-stündige Bootstour mit Übernachtung in einer Ökolodge
- Erkennen von Vogelstimmen oder medizinisch wirksamen Pflanzen
- mehrtägige Trekkingtouren: Auf den sogenannten The Nests mit Übernachtung in kugelförmigen Körben, die in den Bäumen hängen, beobachtet man Tiere vom Baum aus, etwa an der Salzlecke Poung Nied im Nam Et-Phou Louey Nationalpark
Mehr Infos zu den vorgestellten Safaris erhalten Sie bei diesem Tourenangebot!



